Die Mobilefunkanbieter reagieren auf die Steigerung des Datenvolumens im mobilen Internet und werden zukünftig Datentarife für verschiedene Geschwindigkeiten anbieten. Die führenden deutschen Anbieter Telekom und Vodafone teilten dem Magazin Focus mit, dass gegen einen Aufpreis von bis zu 50% jedem Kunden die maximale Geschwindigkeit des mobilen Netzes zur Verfügung stehen wird. Vodavone führte bereits Anfang 2010 den ersten Tarif gegen einen Aufpreis ein, der die Download Bandbreite auf bis zu 14,4 Megabit pro Sekunde festsetzte. Dieser Tarif, der einen Aufschlag von etwa 15,00 € im Vergleich der Standarttarife aufweist, ist bis auf 7,2 MByte beschränkt.
Preise für schnelles mobiles Internet werden angezogen

- Quelle:
- Focus
Mobiles Internet
Nun soll diese Leistung durch den Ausbau der Bandbreite durch Datenbeschleuniger HSPA+ verdoppelt werden und somit auf bis zu 28,8 Megabit pro Sekunde ansteigen. Für den Verbraucher ist die Nachricht des schnelleren mobilen Internets sicherlich ein fantastische Meldung, aber wieso wird dieser Fortschritt nicht jedem Nutzer erlaubt sein? Wieso soll man schon wieder mehr zahlen? Man kann doch vom Anbieter eine angemessene Leistung erwarten, schließlich zahlt man doch dafür? Die Mobielfunkanbieter springen damit auf den Zug den bereits andere Länder wie die Niederlande, Tschechien aber auch Polen fahren. Diese Länder haben bereits ein Tarifmodell entwickelt, welches eine Bandbreitobergrenze festsetzt. Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet ist in einzelnen Bereichen Deutschlands bereits der schnellere Zugang ins mobile Internet möglich. Dieser Luxus soll dem Kunden jedoch einen Zuschlag von bis zu 50% im Vergleich zu dem Standardtarif kosten.
Vom Prinzip her geht die Entwicklung in die richtige Richtung, nämlich mehr Tempo beim mobilen Surfen. Was jedoch schade ist, ist die Tatsache, dass aktuelle für diesen Service ein fast doppelt so hoher Preis verlangt wird. Die Zukunft wird zeigen, ob sich diese Art Preismodell durchsetzen und vom Verbraucher angenommen wird.
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